Risiko Raketen

​Abgetrennte Finger, weggesprengte Hände: Schwere Böllerunfälle überschatten jedes Jahr Weihnachtszeit und Jahreswechsel. Die Ärzte der Klinischen Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie warnen daher eindringlich vor dem Spiel mit dem Feuerwerk. 
 
Mehr Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung des LKH-Univ.Klinikum Graz vom 22.12.2015.
 Achtung beim Raketenschießen!
Achtung beim Raketenschießen!
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Zahlen, Fakten, Daten
 

Die Klinische Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie am Klinikum Graz behandelt etwa 15 Patienten nach Böllerunfällen (Zeitraum Dezember und Jänner). 2014 waren darunter fünf komplexe Handverletzungen und fünf Patienten mit schweren Verbrennungen im Gesicht und an den Händen. Das sind Verletzungen, die nur mehr chirurgisch behandelt werden können. Dazu kommen noch eine Vielzahl an leichteren Frakturen und Verletzungen, was im Gesamten österreichweit dann 600 Verletzte nach Böllerunfällen ergibt. Bei Unfällen sofort die Rettung verständigen. Amputate nicht selbst säubern sondern in ein möglichst steriles Tuch einwickeln und in einen wasserdichten Beutel geben. Dieser Beutel gehört in einen zweiten, der mit kaltem Wasser und Eiswürfeln gefüllt ist. Auf keinen Fall darf das Amputat direkt auf Eis aufliegen! Bei Verbrennungen die betroffene Stelle am besten kühlen, KEINE Hausmittel (Öle, Puder usw.) verwenden!
Letzte Aktualisierung: 30.03.2018