Amputation verhindert

Dass ein 46-jähriger Steirer seine linke Hand nach einer kompletten Abtrennung durch eine Wippkreis-säge wieder benutzen können wird, verdankt er einem engagierten Chirurgenteam des LKH-Univ. Klinikum Graz.
Konkret haben die plastischen Chirurgen OA Dr. Christian Laback sowie Dr. Gertraut Eylert und der Unfallchirurg OA Univ. Doz. Dr. Gerold Peicha in einer zwölfstündigen Operation die abgetrennte Extremität wieder angenäht.
Eine außergewöhnliche Herausforderung, die selbst für die erfahrenen Spezialisten nicht auf der Tagesordnung steht. 

© G.Krammer/LKH-Univ. Klinikum Graz
                                     (v.l.n.r.) OA Dr. Christian Laback, Patient Gerald K. und Univ.-Prof. Dr. Lars Kamolz
                                    (Leiter der Klin. Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie)
                                    Fotonachweis: G. Krammer/LKH-Univ. Klinikum Graz 

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte derPressemitteilung des LKH Graz vom 20.12.2016 bzw. den Artikeln der 

Kleine Zeitung 21.12.2016.pdfKleinen Zeitung  vom 21.12.2016
Kronen Zeitung vom 21.12.2016 
Kurier 21.12.2016.pdfKurier vom 21.12.2016 
Österreich 21.12.2016.pdfÖsterreich vom 21.12.2016
Heute 21.12.2016.pdfHeute vom 21.12.2016 

​Zahlen, Fakten, Daten:
Eine derartige Operation kommt etwa ein Mal pro Jahr vor. Im Jahresschnitt werden an der Klinischen Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie am LKH-Univ. Klinikum Graz zwischen 30 und 50 abgetrennte Körperteile, in erster Linie Finger, wieder erfolgreich angenäht. Die Zahl der versorgten komplexen Handverletzungen, ohne komplette Abtrennung eines Körperteils, beträgt beinahe das Zehnfache. Dabei arbeiten die Spezialisten der Klinischen Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie mit jenen der Univ.-Klinik für Unfallchirurgie eng zusammen.
 
Letzte Aktualisierung: 30.03.2018