Überwachung und Hygiene

Überwachung
 
Die Sicherheit des Patienten hat bei uns höchste Priorität. Daher finden Untersuchungen in Sedierung unter ständiger Überwachung von Puls, Blutdruck und Sauerstoffsättigung statt. Alle drei Monate wird an unserer Einheit das Management von Notfällen geübt und verfeinert.
Ständig stehen in allen Räumlichkeiten Geräte zur Therapie des Herz-Kreislaufstillstandes bereit. Nach der Untersuchung erfolgt die weitere Überwachung mit Blutdruck-, Puls- und Sauerstoffsättigungsmessgeräten durch unser speziell geschultes Pflegepersonal. Bei Risikopatienten (ASA 4) wird ein Anästhesist beigezogen und die Untersuchung gegebenenfalls in Allgemeinnarkose durchgeführt.
Hygiene
 
Endoskopische Untersuchungen finden in mikrobiell  besiedelten oder sterilen Körperregionen statt.
Um eine Keimübertragung durch Endoskope oder verwendetes Zubehör zu verhindern haben unsere Hygieniker, in Anlehnung an die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin, Richtlinien sowohl für die funktionelle und bauliche Gestaltung von Endoskopie Einheiten, als auch für die Aufbereitung von Endoskopen und Zubehör erstellt.
Unter Berücksichtigung dieser Richtlinien werden unsere Endoskope sowohl manuell vorgereinigt (durchsaugen, mit Hochdruck spülen, bürsten) als auch - in speziellen Waschmaschinen - maschinell gereinigt und chemisch-thermisch desinfiziert.
Sowohl Maschinen als auch Endoskope selbst werden regelmäßigen hygienischen Tests unterzogen. Die Reinigungsabläufe und die Ergebnisse der hygienischen Kontrollen werden dokumentiert und können im Schadensfall rückverfolgt werden.
Das für endoskopische Eingriffe erforderliche Zusatzinstrumentarium (Zangen, Schlingen usw.)  steht uns größtenteils als Einmalartikel zur Verfügung, Mehrwegprodukte werden in unserer validierten Aufbereitungseinheit (AEMP) gereinigt und sterilisiert.
Durch Einhaltung dieser Richtlinien werden unsere Untersuchungen mit größtmöglicher hygienischer Sicherheit für unsere Patienten durchgeführt. 
Letzte Aktualisierung: 23.12.2016