Neuer Fachbereich startet durch

 

Am 17. August nahm der neue Fachbereich für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie seine Arbeit auf. Nach einer intensiven und von gegenseitigem Respekt geprägten Entwicklungsphase präsentieren Allgemein- und Transplantationschirurgen ihren neuen gemeinsamen Weg, der sie 2022 in eine eigene Klinische Abteilung führen wird. Dafür wird auch ressourcenmäßig aufgestockt.

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o.Univ.Prof. Dr. Hans-Jörg Mischinger, Univ. Prof. DDr. Peter Schemmer
                                                  ©LKH-Univ.Klinikum Graz


"Wir können nun Therapien und Behandlungen anbieten, von denen andere nur träumen", zeigt sich das neue Führungsteam des Fachbereichs für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie - Univ.-Prof. Dr. Hans-Jörg Mischinger und Univ.-Prof. DDr. Peter Schemmer - sichtlich begeistert, wenn es um die künftigen Möglichkeiten rund um die High-End-Chirurgie am Klinikum Graz geht. Denn mit der Gründung des neuen Fachbereichs hat man die Weichen für den gemeinsamen Weg gestellt, den Allgemein- und Transplantationschirurgen ab sofort gehen werden. Durch die Bündelung der Kompetenzen erweitert sich das Behandlungsspektrum beispielsweise in der onkologischen Chirurgie oder auch im Rahmen von Transplantationen um ein Vielfaches, wobei, so betonen beide Leiter weiter, es weniger um die Erhöhung der Patientenzahlen als vielmehr um eine weitere Steigerung der bereits bestehenden hohen Standards in der täglichen Arbeit geht. Denn damit sei auch der nächste Schritt in Richtung individuelle Medizin getan.

Starke Partner im LKH-Univ. Klinikum Graz ​

Blick in den neuen Hybrid-OP

 

 

 

 

 Blick in den neuen Hybrid-OP
© LKH-Univ.Klinikum Graz/Fechter

Nicht zuletzt wird der neue Weg auch durch die Tatsache ermöglicht, dass man in einem Universitätsklinikum eingebettet ist und dadurch eng mit medizinischen Sonderfächern wie der Onkologie, der Hepatoonkologie oder auch der Radiologie und der Strahlentherapie zusammenarbeiten kann bzw. strukturelle Gegebenheiten vorfindet, die in anderen Spitälern noch Zukunftsmusik sind - das zeigt z. B. der Blick in einen der Hybrid-OPs im neuen Chirurgiekomplex.


Besonders angetan sind Mischinger und Schemmer auch vom Engagement und der Effizienz, mit denen die Teams der bisher eigenständigen Klinischen Abteilungen den eineinhalbjährigen Fusionsprozess begleitet haben. "Nur so war es möglich, dass sich die hohen Standards, die bestanden haben, im neuen Fachbereich nicht nur wiederfinden, sondern auch auf eine neue, gemeinsame Stufe gehoben werden konnten", streuen Mischinger und Schemmer dem Prozessteam Blumen. Im Zuge der Entwicklung wurde außerdem die Erhöhung der Ressourcen in die Wege geleitet ergo erreicht, dass das neue FB-Team zahlenmäßig erweitert wird. Kleiner Tipp an dieser Stelle: Wer Interesse hat, kann sich ab sofort für einen Job im FB-Team bewerben. 

Leuchtturmprojekt zur Markenbildung

Die Verstärkung der Human Ressources soll natürlich auch die Möglichkeiten von Lehre und Forschung erweitern, erklärt das Führungsduo und fügt hinzu, dass die Fusionsbestrebungen von Beginn an sowohl vom Direktorium des Klinikum Graz und seitens der KAGes als auch von der Med Uni Graz unterstützt wurden. Mit dem klaren Auftrag, das LKH-Univ. Klinikum Graz durch den neuen FB als Leuchtturmprojekt auf der medizinischen Weltbühne zu positionieren und damit zur internationalen Markenbildung beizutragen.
Bis 2022 bleiben die Klinische Abteilung für Allgemeinchirurgie und die Klinische Abteilung für Transplantationschirurgie übrigens noch bestehen, mit dem Übergang des Fachbereichs in eine Klinische Abteilung werden sie jedoch aus dem Organigramm verschwinden.  
Letzte Aktualisierung: 07.09.2020