Lars-Peter Kamolz Präsident des VLKÖ

Der Verband der Leitenden Krankenhausärzte Österreichs (VLKÖ) hat am 24. Jänner 2020 Herrn Univ.-Prof. Dr. Lars-Peter Kamolz, MSc zum neuen Präsidenten  gewählt.  

 © JOANNEUM RESEARCH/Bergmann
 
Der  Verband der Leitenden Krankenhausärzte Österreichs (VLKÖ)  hat mit Univ.-Prof. Dr. Lars-Peter Kamolz MSc., Leiter der Klinischen Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie nicht nur einen neuen Präsidenten gewählt, sondern zudem einen Vorstandswechsel vollzogen, der Dynamik und Weitblick verspricht.   

Gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Univ.-Prof. Dr. Alexander Rosenkranz, Leiter der Klinischen Abteilung für Nephrologie, werden neue Akzente gesetzt.
 
Aktuelle Themen und künftige Aufgaben 
„Uns leitenden KrankenhausärztInnen ist klar, dass die  zukünftigen Herausforderungen an die Medizin, an die leitenden KrankenhausärztInnen und damit auch an den VLKÖ gewaltig sein werden. Wir stehen der Politik und Entscheidungsträgern gerne als Partner für die Zukunft der medizinischen Versorgung in Österreich zur Verfügung,“ erklärt das neue Vorstandsteam des VLKÖ seine Vorhaben.
Univ. Prof. Dr. Kamolz spricht damit aktuelle Themen der Gesundheitspolitik an,  die tief mit den Aufgaben des Krankenhauses verwurzelt sind: "In Zukunft brauchen wir eine abgestimmte Krankenversorgung mehr denn je. Damit bleiben natürlich Langzeitdiskussionspunkte, wie unter anderem die Lenkung der Patientenströme,  weiter im Fokus  des VLKÖ."
 
Eine weitere Aufgabe sieht das Team des VLKÖ darin, der jungen Generation von MedizinerInnen eine gute Ausbildung zu ermöglichen, bzw. attraktive Arbeitsbedingungen zu schaffen. Dazu ist es nötig zu begreifen, dass die neue Generation von ÄrztInnen andere Forderungen an einen guten Arbeitsplatz stellt, als die Generationen davor.
 
"Viele ÄrztInnen wünschen sich wertvolle Aufgaben der Medizin künftig fix in die Verantwortungsbereiche der Pflege und Administration integriert. Sie möchten sich wieder vermehrt ihrer eigentlichen zentralen Aufgabe, nämlich der Patientenbehandlung (an den Universitätskliniken auch der Forschung und Lehre) widmen können und z.B. andere Aufgaben wie Dokumentation etc. an andere evtl. auch neue Berufsgruppen wie z.B. DokumentationsassistentInnen delegiert wissen.“, erläutert Kamolz.
 
Erfahrungsaustausch und Regionalisierung  
Neben den zentralen Themen wie „medizinische Versorgung“ und „Ausbildung“ möchte der VLKÖ sich in den nächsten Jahren zusätzlich verstärkt um die eigenen KollegInnen in leitendender Position annehmen. Dafür wurde z.B. noch vom scheidenden Präsidenten Univ.-Prof. Dr. Werner Langsteger ein spezielles Mentoring-Programm für neuberufende, leitende ÄrztInnen ins Leben gerufen. Dieses sieht u.a. einen individuellen und unkomplizierten Erfahrungsaustausch zu zentralen Fragen der beruflichen Aufgabenstellung für angehende PrimarärztInnen vor.
 
Dem Trend der Regionalisierung wird der Vorstand des VLKÖ mit zusätzlichen Aktivitäten in vielen Regionen Österreichs entsprechen, Veranstaltungen und Diskussionsrunden sind bereits für 2020 geplant.  
 
Wir gratulieren zur Ernennung zum Präsidenten des VLKÖ und wünschen ihm in dieser Tätigkeit viel Erfolg!
 
Univ.-Prof. Dr. Lars-Peter Kamolz, MSc.
Leiter der Klinischen Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie und der Research Unit for Safety in Health, Medizinische Universität Graz;  Stv. Ärztlicher Direktor des LKH-Univ. Klinikums Graz; Direktor COREMED, einer gemeinsamen Initiative von JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH mit der Medizinischen Universität Graz
DER VLKÖ
Verband der Leitenden Krankenhausärzte Österreichs (VLKÖ) ist die unabhängige und überparteiliche Interessensvertretung aller leitenden Krankenhausärzte Österreichs. Der VLKÖ steht für Transparenz, Aufklärung und Teamwork und bildet ein aktives Netzwerk zwischen Medizin, Gesundheitspolitik und Industrie
 
 
Letzte Aktualisierung: 30.01.2020