Gastrointestinale Funktionsdiagnostik

Die Funktionsdiagnostik des oberen Gastrointestinaltrakts dient vor allem der genauen Evaluierung der Gastro-Ösophagealen Refluxerkrankung und von Schluckstörungen. Hiezu stehen uns neben der Gastroskopie folgende Verfahren zu Verfügung:
 
pH Metrie
kontinuierliche Messung des Säuregrades in der Speiseröhre über 24 Stunden zur Abklärung der Funktion des unteren Speiseröhrenschließmuskels, meist im Rahmen der gastroösophagealen Refluxerkrankung (GERD).
 
Ösophagus Manometrie

Messung der Kontraktion der Speiseröhre im Rahmen des Schluckvorganges zur Abklärung von Schluckstörungen.

 
Die Funktionsdiagnostik des analen Schließmuskelapparates dient der genauen Evaluierung von Störungen im Bereich des Mastdarms und des Schließmuskels insbesondere zur Inkontinenzabklärung.
  

 
Anal und Rektum-Manometrie
 
Messung der Schließmuskelkraft, der rektalen Sensibilität, sowie der rektalen Speicherfähigkeit zur Abklärung der Stuhlinkontinenz.

 


 

Nervus pudendus-Latenzzeitmessung
Messung der Wechselwirkung der Nervenbahnen und der Beckenbodenmuskulatur zur Abklärung der Stuhl-inkontinenz.
 
Sphinkter/Beckenboden EMG

 

 

Letzte Aktualisierung: 25.09.2012