Chirurgieblock im LKH – Univ. Klinikum Graz

Zielplanung Chirurgieblock am LKH-Univ. Klinikum Graz

Der Chirurgieblock im LKH - Univ. Klinikum Graz besteht in seiner Grundstruktur aus dem aus der Entstehungszeit des Klinikums Graz stammenden Altbau und dem in den Anfang der Siebzigerjahre des letzten Jahrhunderts hinzugefügten 10-geschossigen Chirurgiehochhaus. Im Laufe der letzten Dekaden wurden zahlreiche Um- und Zubau, sowie Sanierungsmaßnahmen innerhalb des Chirurgiekomplexes vorgenommen.

Zielplanung Chirurgie: Gesamtsanierung in vier Bauetappen

Seit Jahren wird an der Planung für den Chirurgieblock am LKH Universitätsklinikum Graz gearbeitet, um ein modernes Chirurgiezentrum auf neuestem Stand der medizinischen Entwicklung zu errichten. Die Gesamtsanierung der Chirurgie (Zielplanung Chirurgie) aus dem Programm LKH 2020 wird in vier Hauptbauetappen innerhalb eines Zeithorizonts von etwa 14 bis 16 Jahren erfolgen.

Die erste Bauetappe, der 9-geschossige Zubau Süd, dient vorerst als Rochadefläche für die Baufreimachung des Chirurgiehochhauses und ist in weiterer Folge ein fixer Bestandteil des Chirurgieblockes. In den weiteren drei Hauptbauetappen werden stufenweise das bestehende Chirurgiehochhaus und der Altbau saniert.


Die vier Bauetappen 

Geplant ist eine Umsetzung der umfassenden Sanierungsmaßnahmen in folgenden vier Bauetappen:

  • Bauetappe 1a und b: Zubau Süd und Errichtung Funktionstrakt
  • Bauetappe 2a: C-Trakt und Überplattung im Innenhof
  • Bauetappe 2b: Aufstockung Funktionstrakt
  • Bauetappe 3a und b: B-Trakt und Zubau West
  • Bauetappe 4a: A-Trakt

Auszug aus der Jury-Beschreibung des Siegerprojektes von Pernthaler & Pernthaler & Lorenz:



 

Das Projekt setzt die Erweiterung des Hochhaustraktes mit einem geknickten Baukörper Richtung Leonhardplatz fort. Der Funktionstrakt ist in den Hauptbaukörper eingeschoben und reicht an der Ostseite relativ nahe an das Gebäude der Radiologie.

Die Fassade des Pflegetraktes wird als einfache Putzfassade mit Fenstertüren gestaltet, der mit Abstand ein System aus beweglichen Sonnenschutzelementen vorgelagert ist.
 
Die Gestaltung der Fassade durch bewegliche Sonnenschutzelemente wird als interessantes Konzept gesehen, da durch die dem Sonnenstand folgende Bewegung dieser Elemente auf poetische Weise der Tagesrhythmus am Gebäude wiedergespiegelt wird.

Mit einem leichten Flugdach, auf dessen Niveau auch die Hubschrauberlandeplätze liegen, wird das Projekt nach oben abgeschlossen.

Letzte Aktualisierung: 02.08.2016